Waiblinger Kreiszeitung, 2. November 2009

WKZ, 2.11.2009

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SWR2 Treffpunkt Klassik extra mit Wolfgang G. Hofmann, 24. Januar 2009

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Ludwigsburger Kreiszeitung, 19. Februar 2009

Bruckner-Orchester feiert Jubiläum

... Als Abschluss der Konzertreihe zum Jubiläum hatte Hofmann ein Dvorak-Programm erarbeitet und damit im Hegelsaal der Stuttgarter Liederhalle ein großes Echo gefunden. Zwei slawische Tänze aus Opus 46 zeigten, dass das inzwischen festgefügte Ensemble Präzision mit Spritzigigkeit zu verbinden weiß...
Ganz im Sinn der Gründungsidee trat im Violinkonzert a-moll op. 53 die junge Preisträgerin des deutschen Musikrats, Sophia Jaffé aus Berlin vors Orchester. Sie trug die Solopartie dieses Violinkonzerts so temperamentvoll und klangschön vor, dass das Publikum stürmisch applaudierte und die sympathische Geigerin erst nach einer Zugabe entließ. Abschluss und Höhepunkt dieses Jubiläumskonzerts war die Wiedergabe der Sinfonie e-Moll op. 95 "aus der neuen Welt". Wie da Wolfgang G. Hofmann alle Orchestergruppen zu Höchstleistungen motivierte, das war einfach bewunderswert.
Das Publikum signalisierte am Schluss mit Bravorufen und nicht enden wollendem Beifall, dass man auch im kommenden Jahrzehnt vom Bruckner-Orchester viel erwartet.


Ludwigsburger Kreiszeitung, 6. März 2008

Bruckner Orchester spielt ein furioses Finale

....Ohne Zweifel hat der von Wolfgang G. Hofman seit zehn Jahren bestens betreute Klangkörper an Homogenität gewonnen...
...Kontrastreich und zugleich mit großem Atem erklang der erste Satz. Ein Höhepunkt das berühmt Adagio. Anrührend, wie sich aus den synkopierten Triolen immer wieder das Hauptthema in unendlicher Zartheit erhob. Als das furiose Finale verklungen war, brach ein Beifallssturm los, der nicht nur der Dank war für die bewegende Interpretation eines Meisterwerks, vielmehr auch die Anerkennung für die musikpädagogische Leistung Hofmanns, die für die Zukunft noch viel Schönes erwarten lässt.


Stuttgarter Zeitung, 4. März 2008

Triumphales Geschenk - Das Jubiläumskonzert des Bruckner - Sinfonie - Orchesters

...Großformatige Entwicklungen führte der Dirigent Wolfgang G. Hofmann vor, addierte die Klänge schicht - und stufenweise, strebte auf die Höhepunkte mit massiv strahlendem Blech zu...
...Mit Energie und zupackendem Gestus legten Hofmann und das BSO das Scherzo an, immer wieder traten die Celli in den Vordergrund. Geradezu ätherisch geriet als Kontrast dazu das Trio mit seinem ruhigen Charakter und den hellen Farben, an die auch das sakrale Adagio anknüpfte, das Hofmann zelebrierte, ohne jedoch zu viel Pathos zu bemühen. In zwei Anläufen entwickelt er die Melodik, disponiert die dynamische Balance gut und führt, getragen vom satten Klang der Hörner und Wagnertuben alles zum grandiosen Höhepunkt, der hier vorausweist auf die triumphale Coda des Finalsatzes, die ein weiterer Beweis für die technische Qualität und die musikalische Könnerschaft dieses Orchesters ist, das sich selbst das schösnte Jubiläumsgeschenk gemacht hat...


Stuttgarter Nachrichten, 4. März 2008

Satte Klänge

Es wurde eine majestätische Geburtstagsfeier in der gut besuchten Domkirche St. Eberhard... Ebenso natürlich Anton Bruckners Achte. Wolfgang G. Hofmann hatte sein Orchester für diesen Abend hervorragend vorbereitet. Unter seiner Leitung gelangen die grellen Klangauftürmungen im Kopfsatz und die drängenden Crescendi im Scherzo genauso wie die sehnsuchtsvoll-süffige Melodie des Adagio und die wahrhaft parzivaleske Apotheose des Finales. Insgesamt baute Hofmann auf satte Klanglichkeit, die sich vor allem dem Aufgebot an glänzend kommunizierenden Blechbläsern verdankte...
Der atemlosen Stille während der Aufführung folgte am Ende der verdiente begeisterte Applaus.


Stuttgarter Nachrichten, 19. Juni 2007

Singend sterben

Wolfgang G. Hofmann hatte die immensen Schwierigkeiten von Wagners "Tristan" gut studiert, die Aufführung des dritten Aktes im Hegelsaal war ihm ein besonderes Anliegen. Um sich geschart hatte er das Bruckner-Sinfonieorchester in Top-Besetzung, das das Sinfonische dieser Oper ausdrucksvoll pointierte und auch die seelischen Untiefen dieser Musik nicht nur sah, sondern extrem ausleuchtete. Aus dem mit Intelligenz und Können operierenden Tutti taten sich Annette Schütz am Englischhorn und Andreas Spannbauer an der Holztrompete solistisch hervor. Das Vorspiel zum ersten Aufzug, in dem alle Liebes- und Todessehnsüchte musikalisch vorformuliert sind, gestaltete Hofmann intensiv und doch verhalten. Den Inhalt der ersten zwei Akte erfuhren die Hörer in einem erzählenden Sprechdialog: Sarah Gruen (Isolde) und Sascha Becker (Tristan) rezitierten gut verständlich auf den Emporen. Weilong Tao als Tristan schaffte die Partie, der dramatische Sopran von Ruth Ingeborg Ohlmann im Liebestod aber wurde zum Höhepunkt des Abends. Julian Orlishausen (Kurwenal) und Alexander Herzog (Hirte und Melot) schlugen sich mehr als achtbar, in den kleinen Partien sangen Cordelia Hanus (Brangäne) und Siegfried Laukner (König Marke und Steuermann) sehr kultiviert. Projizierte Bilder von Leo Lencsés gaben im Hintergrund mehrheitlich triste Stimmungen wieder. Riesenapplaus und viele Bravi.
Wolfgang Teubner


Stuttgarter Zeitung, 16. Juni 2007

"Wie, hör ich das Licht?"
Vor dem konzertanten "Tristan"

Richard Wagners Oper "Tristan und Isolde" gilt vielen als ein Höhepunkt abendländischer Kultur, Muskkliebhaber werden magisch von der klingenden Liebesekstase angezogen. "Und der dritte Akt des "Tristan"ist sozusagen der Höhepunkt des Höhepunkts." Auf diese Formel bringt Wolfgang G. Hofmann die bevorstehende Aufführung des Finalakts aus Wagners Musikdrama durch das Bruckner-Sinfonie-Orchester (BSO). Der Dirigent des Ensembles aus Profis und Liebhabern zitiert Wagner selbst, wenn er den Grund für das Konzert am Sonntag angeben sol. Es sei schlichtweg "höchste Lust".
Hofmann, Hornist im Radio-Sinfonieorchester des SWR, hat den "Tristan" mehrfach im Orchester der Bayreuther Festsspiele mit Größen wie Carlos Kleiber und Karl Böhm gespielt. "Das weckt einfach Lust, dieses Werk als Dirigent selbst zu gestalten", auch wenn das für ein nicht professionelles Orchester einem Kraftakt gleichkommt. Doch Hofmann verweist auf die jüngste Vergangenheit, in der das BSO Brucknersinfonien oder Liszts "Dante"-Sinfonie gestemmt habe, Werke, die dem dritten Akt des "Tristan" gleichkommen. Die Bereitschaft, die eigenen Grenzen der Leistungsfähigkeit auszutesten, hängt laut Hofmann mit dem Idealismus seiner Musiker zusammen. Der ermögliche solche Projekte, die neben allen musikalischen Anforderungen hohe finanzielle Hürden bilden. "Bei uns ist jedes Konzert eine finanzielle Zitterpartie, seit die öffentlichen Gelder dramatisch zusammengestrichen wurden". Da reichen die Eintrittsgelder kaum aus, und Hofmann stellt unverblümt klar, dass man neben Spenden auch auf "Eigeneleistungen angewiesen" sei, möglicherweise also auf einem Teil der Kosten sitzen bleibe.
Zu den Kosten tragen die Solisten bei; gute Sänger für die beiden anspruchsvollen TItelpartien gibt es nur wenige, und die verlangen hohe Gagen. "Das hat trotz guter Kontakte zur Sängerwelt bei der Suche natürlich einiges an Aufwand und zahlreiche Nachfragen bedeutet". Ruth Ohlmann vom Münchner Gärtnerplatztheater und Weilong Tao aus Pforzheim werden das unglückliche Liebespaar singen. Dessen Liebessehnen soll visualisiert werden. Und wieder zitiert Hofmann aus Wagners Libretto, wenn er die vorgesehenen Lichtprojektionen charakterisiert. "Wie, hör ich das Licht"? lautet ein ekstatischer Ausruf Tristans. "Surreale Visionen" sollen dieses Empfinden erfahrbar machen, ohne die Aufführung gleich zum spektakelnden Event zu stilisieren. "Aber die Bilder sollen nicht in Konkurrenz zur Musik treten, sondern sie synästhetisch ergänzen".


Stuttgarter Nachrichten, 14. Juni 2007

Nachgefragt: Wolfgang G. Hofmann
Als künstlerischer Leiter des Bruckner-Sinfonieorchesters Stuttgart dirigiert der RSO-Hornist an diesem Sonntag den dritten Akt von Wagners "Tristan und Isolde" im Hegelsaal der Liederhalle

"Für mich ist der dritte Akt der schönste"


Herr Hofmann, warum der "Tristan"? Und warum ausgerechnet der dritte Aufzug und nicht der zweite?

Das Stück ist ein Höhepunkt der abendländischen Musikgeschichte. Ich wollte unbedingt mal etwas mit Sängern machen, habe den "Tristan" schon als Hornist unters Carlos Kleiber in Bayreuth gespielt, und für mich ist der dritte Akt der schönste - schon wegen Isoldes Liebestod. Im Nachhinein war die Entscheidung für diesen Aufzug eine glückliche, weil die Philharmoniker ja erst vor einem Monat den zweiten gespielt haben.

Was ist das Besondere an Ihrem Konzert?

Man kann die Holztrompeten hören, auf die man im Opernhaus sonst zwei Akte lang warten muss! Und zur Musik werden Bildprojektionen von Leo Lencsés zu sehen sein: freie, abstrakte Assoziationen zu Wagners Klängen.

Wird der Zuhörer einfach so in den dritten Akt hineingeworfen?

Nein, nach dem Vorspiel zum ersten Aufzug, das wir einleitend spielen, fassen zwei Sprecher zusammen, was zuvor geschah.

Wer singt?
Als Tristan kommt Weilong Tao vom Stadttheater Pforzheim, die Isolde ist Ruth Ingeborg Ohlmann vom Münchner Gärtnerplatz.

Und wer zahlt das Ganze?
Ach, schön wär's, wenn wir Sponsoren hätten. Aber die geben ihr Geld ja nur an die Spitzenkunst.

Fragen von Susanne Benda


Stuttgarter Zeitung, 10. April 2007

Für alle begreifbar
Jörg-Hannes dirigiert Pendereckis Lukaspassion

...Angesichts der Schwierigkeiten der Partitur muss man Jörg-Hannes Hahn und den Mitwirkenden eine Meisterleistung attestieren: getragen von den ausgezeichneten Solisten Melanie Walz (Sopran), Uwe Schenker-Primus (Bariton) und Karl-Friedrich Dürr (Bass), stimm- und instrumentalgewaltig unterstützt vom Bachchor Stuttgart, Cantus Stuttgart, der Mädchenkantorei der Domkirche St. Eberhard, dem Sprecher Rainer Wolf und dem Bruckner-Sinfonie-Orchester erklang diese Passion als eindringliches Glaubensbekenntnis, gipfelnd im finalen Psalm: Auf Dich, o Herr, vertraue ich. Einen Sinn für Inszenierungen besitzt Jörg-Hannes Hahn dazu: Pünktlich zum Schlussakkord läuteten die Kirchenglocken.


Ludwigsburger Kreiszeitung, 16. Dezember 2006

Bruckner-Orchester begeistert mit Feuerwerk der Rhythmen
Publikum feiert Stargast Luis Stazo im Stuttgarter Theaterhaus

...Nicht nur wurde ein großes Repertoire erarbeitet und das Zusammenspiel perfektioniert. Zudem hat Hofmann ungeahnte Talente freigesetzt. Da ist die junge Konzertmeisterin Ada Gosling. Sie hat unter anderem in Argentinien studiert und den Tango lieben gelernt. So konnte sie Kontakte herstellen zu argentinischen Tango-Spezialisten und sie für einen Auftritt im Bruckner-Orchester gewinnen.

Das Orchester war Feuer und Flamme und hat mit dem 75-jährigen Altmeister des Bandoneons, Luis Stazo, und dem Arrangeur und Bandoneonspieler Peter Reil ein Programm der Marke "Tango pur" erarbeitet. Als unter Hofmanns Leitung im Theaterhaus auf dem Pragsattel die ersten beiden Sätze der "Danses de Ballett" des Alberto Ginastera als wahres Feuerwerk der Rhythmen erklangen, sprang die Begeisterung sofort aufs Publikum über.

In wechselnden Besetzungen erklangen bekannte Ohrwürmer in den reizvollen Arrangements der Gäste. Zu Stazo und Reils Bandoneons traten Goslings Solovioline, Robin Engels präzise Klavierbeiträge und Nina Valescas alerter Kontrabass. Nicht zu vergessen die verschiedenen Orchestergruppen, die wie entfesselt spielten. Die Stimmung im Saal stieg von Stück zu Stück an. Man fühlte sich aus dem nüchternen Saal des Theaterhauses in eine der stimmungsvollen Milongas in Argentinien versetzt.

Eine hochkarätige Zugabe bot das Tango-Tanzpaar Enrique und Juditha, die, wie Moderator Thomas Klinghammer berichtete, erst vor wenigen Tagen in Tokio Tango-Weltmeister wurden. Am Schluss wurde der Beifallssturm erst beendet, dass die Stargäste ihren Zuhörern ein "Adios" zuwinkten.


Stuttgarter Zeitung, 13. Dezember 2006

Doch, er lebt noch
Das Bruckner-Sinfonieorchester mit Tangos im Theaterhaus
Eigentlich kann er einem schon ein bisschen Leid tun, der Tango argentino, droht er doch zum Opfer seines eigenen Erfolges zu werden. Zwar wird er andauernd im Radio gespielt, in Kultursendern vorzugsweise, doch weil er sich programmatisch weder zu Klassik noch zu Jazz so recht fügen will, ist er fast nur noch verhackstückt zu hören - als Zwischenmusik und Trenner bei Wortbeiträgen: Hier mal ein Schnipsel Piazzolla, da mal ein paar Sekunden vom Sexteto Mayor. Das tut ihm gar nicht gut.

Schön, dass ihm im Theaterhaus nun mal wieder ein ganzer Abend gewidmet wurde, wenngleich der Titel der Veranstaltung im Vorfeld stutzen ließ: Bruckner meets Tango. Was, fragte man sich, sollte denn der scheue Großsinfoniker mit der lebensprallen Tangomusik zu tun haben? Nichts - bloß dass es halt das Bruckner-Sinfonieorchester war, das sich hier zusammen mit einem formidablen Solistenquartett um die Bandoneonlegende Luis Stazo auf stilistische Nebenwege begab. Bedenken, die orchestrale Besetzung könnte zur Aufweichung der scharfen Rhythmen führen, zerstreuten sich schnell: Das Orchester spielte präzis, und die klugen Arrangements bereicherten die Stücke um manche schöne klangfarbliche Nuance.

Es war ein unterhaltsamer Querschnitt durch die Tangogeschichte: neben Klassikern wie La Cumparsita oder El Choclo hörte man Tango nuevo aus Astor Piazzollas Feder, aber auch neue Stücke von Peter Reil, neben Luis Stazo der zweite Bandoneonist an diesem Abend im gut besuchten Theaterhaus. Die Geigerin Ada Gosling setzte mit ihrem lasziv-virtuosen Spiel manchen Glanzpunkt, und damit man nicht vergisst, dass Tango ja in erster Linie ein Tanz ist, hatte man mit Enrique und Judita eines der profiliertesten Tanzpaare eingeladen. Eben noch in Japan mit weltmeisterlichen Ehren ausgezeichnet, versetzten sie das Publikum mit ihren eleganten Choreografien in pure Verzückung. Ovationen, Getrampel: der Tango lebt.


Schwarzwälder Bote, 15. April 2006

Gefühlsstarke Klänge erfüllen die Kirche
Bruckner - Sinfonie - Orchester zu Gast / Auftakt der Alpirsbacher Klosterkonzerte
Einen fulminanten Auftakt der Alpirsbacher Klosterkonzerte erlebten die Besucher beim Auftritt des Bruckner - Sinfonie - Orchesters in der Klosterkirche. Unter der Leitung von Wolfgang G. Hofmann führten die 65 Musizierenden das Violinkonzert e-moll op. 64 von Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie die 5. Sinfonie e-moll op. 64 von Peter I. Tschaikowsky auf.

Das Bruckner - Sinfonie - Orchester wurde gegründet, um der jungen Musikergeneration die Möglichkeit zu bieten, gemeinsam mit Profis zu musizieren. Es besteht aus Musikstudenten und Amateuren, aber auch Profimusikern. Dass diese Mischung mehr als geglückt ist, stellte das Orchester mit seinem eindrucksvollen Auftritt unter Beweis. Gefühlvoll transportierte das Orchester die Gefühlsschwankungen des Violinkonzerts. Solist Carl-Magnus Helling überzeugte in dem anspruchsvollen Stück mit einfühlsamer Betonung und großer Tonqualität auch bei technisch äußerst schwierigen Stellen.

In guter Abstimmung untereinander schafften es die Musiker, Spannung aufzubauen und die Charaktere der drei verschiedenen Sätze darzustellen. Dem Violinkonzert folgte Tschaikowskys fünfte Sinfonie in e-moll. Entstanden während einer Leidenszeit des Komponisten, beinhaltet die Sinfonie einige dramatische Elemente, aber gegen Ende auch viel Leidenschaft und Hoffnung. Mit einer passenden Dynamik und detailgenauem Musizieren meisterte das Orchester die fünf Sätze des Stückes. Das Publikum belohnte die Leistung der Musiker mit anhaltendem Applaus.


Gmünder Tagespost, 13. März 2006

Saft- und kraftvolle Dauerbrenner
Große Orchesterwerke des 19. Jahrhunderts standen am Freitagabend beim Konzert des Bruckner-Sinfonie-Orchesters Stuttgart im "Stadtgarten" auf dem Programm. Mit der "Moldau" von Bedrich Smetana, dem Violinkonzert von Felix Mendelssohn-Bartholdy und der Sinfonie Nr. 5 e-Moll von Peter Tschaikowsky hatte Wolfgang G. Hofmann, der Leiter und Gründer des Orchesters, drei Dauerbrenner für das Konzert in Schwäbisch Gmünd ausgewählt.

Das Bruckner-Sinfonie-Orchester wurde mit dem Ziel gegründet, Musikstudenten und Berufsmusiker aus renommierten Klangkörpern der Region in einem Ensemble zusammenzubringen, um einen Erfahrungsaustausch zwischen den Musikergenerationen zu ermöglichen. Dass dieses Experiment als gelungen betrachtet werden kann, zeigte der Konzertabend im "Stadtgarten". Eine fließende, ständig bewegte Interpretation von Smetanas sinfonischer Dichtung "Die Moldau" eröffnete den Abend. Von den perlenden Quellen bis zum majestätisch dahin fließenden Strom zeichnete das Orchester ein lebendiges Bild dieses Flusses und seiner Umgebung.

Ganz ausgezeichnet gelang dem Orchester und seinem Dirigenten so der Beweis, dass auch ein oft gespieltes Werk immer wieder neu entdeckt werden kann.
Das Violinkonzert e-moll op.64 von Felix Mendelssohn-Bartholdy gehört seit seiner Erstaufführung vor rund 160 Jahren zu den beliebtesten Werken sowohl bei den Interpreten als auch beim Publikum. Mit dem finnischen Geiger Carl-Magnus Helling hatte das Bruckner-Sinfonie-Orchester einen kongenialen Partner für diesen Abend gefunden. Beeindruckend war die hervorragende Balance zwischen Solist und Orchester über das gesamte dynamische Spektrum hinweg. Carl-Magnus Helling glänzte mit farbigem, variantenreichen Spiel und strahlendem, auch in den höchsten Höhen immer tragfähigen Ton. Die gänzlich unterschiedlichen Stimmungen der einzelnen Sätze, die Leidenschaft des ersten Satzes, die Innigkeit und Ruhe im Mittelteil und die übermütige Lebhaftigkeit des Finales, wurden ausdrucksstark herausgearbeitet.

Brillant war insbesondere der letzte Satz "Allegro molto vivace" mit einem überschäumenden, virtuosen Hauptthema von Carl-Magnus Helling auf der Violine und dem rhythmisch sehr sauber vom Orchester akzentuierten Nebenthema im Orchester. Mit einem großen Zwischenapplaus wurden Orchester und Solist in die Pause verabschiedet.
Der zweite Teil des Konzertes war einem der vielleicht am häufigsten gespielten und aufgenommenen Werke Tschaikowskys gewidmet, der Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64.
Zur Zeit der Entstehung hatte Tschaikowsky mehrere Schicksalsschläge in seinem Umfeld zu verkraften und die Thematik des Leidens und seiner Überwindung haben diese Sinfonie sicherlich geprägt. Wolfgang G. Hofmann und seinem Orchester gelang eine exzellente Interpretation dieses großen Orchesterwerkes. Hervorragend setzten die Stuttgarter Musiker die verschiedenen Variationen des sich durch die Sinfonie durchziehenden "Schicksalsthemas" um, von der dunkel gefärbten, melancholischen Einführung durch die Klarinette, bis hin zum dramatisch aufgewühlten Schlusssatz.

Ein Höhepunkt vielleicht das nicht umstrittene, bedingungslos ausdrucksorientierte "Andante cantabile" mit einem expressiven Hornmonolog und dem, diesmal von den Blechbläsern scharf akzentuierten Leitthema. Hoch konzentriert und aufmerksam bis zum Schlusstakt, präzise im Rhythmus und mit subtilen Abstufungen in der Dynamik gelang dem Bruckner-Sinfonie-Orchester ein glänzender Schlusspunkt.
Das Publikum im gut besuchten Peter-Parler-Saal bedankte sich zu Recht mit lang anhaltendem Beifall für einen wunderschönen Konzertabend.


Rems-Zeitung, 13. März 2006

Spontane Bravo-Rufe für ein exzellentes Klassik-Vergnügen
Endlich wieder einmal ein volles Haus! Das hatte es bei den Abonnementkonzerten des Kulturbüros im Stadtgarten von Schwäbisch Gmünd schon lange nicht mehr gegeben. Wolfgang G. Hofmann und sein Bruckner-Sinfonie-Orchester Stuttgart hatten es mit ihrem Programm auch leicht gemacht: Smetanas "Die Moldau", Mendelssohns Violinkonzert und Tschaikowskys "Fünfte" sind natürlich Zugpferde in jeder Hinsicht.

Dass das Orchester eben nicht nur auf Werke seines Namenspatrons abboniert ist, ist nur folgerichtig, wenngleich der inzwischen längst etablierte Klangkörper ein besonderes Faible für die Romantik besitzt. Die Größe der Besetzung (sieben Kontrabässe!) tat ein Übriges, um auch die vielen jungen Zuhörer musikalisch gefangen zu nehmen. Anstelle eines sonst durchaus gerechtfertigten Gesprächskonzerts hatte der Dirigent selbst das instruktive Programmheft geschrieben, sodass alle Informationen zur Verfügung standen.

Das runde Spiel der Orchestergattungen ist ein Markenzeichen des "BSO". Vielleicht war dies der Schlüssel für den großen Bogen bei der "Moldau", der natürlich die Stationen des "Programms" deutlich erkennen ließ. Der satte Klang sowie die wunderschönen Flötendialoge überzeugten von Anfang an. Dennoch vermisste man die Deutlichkeit der Charaktere (z.B. in der agogischen Vorbereitung der Bauernpolka). Dass Orchester und Dirigent dies sehr wohl vermögen, wurde in den folgenden Werken mustergültig eingelöst: Beim einzigartigen Violinkonzert op. 64 e-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy in naturgemäß kleinerer Besetzung gab es ein Blühen der Details in allen dynamischen Schattierungen. Und der erst 32-jährige Finne Carl-Magnus Helling erwies sich als ein exzellenter Künstler, der sowohl das Liedhafte auszusingen vermochte als auch mit Verve Staccati und Akzente meißelte. Linienführung und Tonqualität kann man nur mit summa cum laude würdigen. Dabei gelang alles aus einem bewundernswürdigen Guss. Die Spannung erlahmte nie. Hofmann und sein Orchester begleiteten dialogisch, gaben dem Solisten ein souveränes Fundament, ohne ins Säuseln abzugleiten. Die Farben von Streichern, Holz und Blech (endlich einmal makellose Hörner! Aber für den Fachmann Hofmann wohl eine selbstredende Verpflichtung) glichen einem feinstrukturierten Teppich. Und das Attacca vom ersten Satz zum Andante unterstrich die durchtragende Spannung - ein weiteres Qualitätskriterium des BSO.

Spontane Bravo-Rufe dankten. Eine Zugabe war nicht nötig. Nach der Pause dann Peter Iljitsch Tschaikowsky. Gerade die 5. Sinfonie (wiederum e-Moll und wiederum op. 64) ist als Bindeglied zwischen 4. und 6. ("Pathetique") von größter Eindringlichkeit. Hier war das wieder vollständige Orchester in seinem Element. Was ich bei Smetana noch vermisste, versöhnte jetzt in vorzüglicher Vollendung: ein Wogen des Auf und Ab, große Klangflächen und aufwühlende Differenz, ein opulentes Unisono, dann wieder packende Pizzikati. Und das Ganze von einer (autobiographischen) Melancholie, der man sich einfach nicht entziehen kann.

Hofmann ist ein Meister sinfonischer Größe. Die Tempi sind zügig, aber nicht überreizt. So können gerade die markanten Entwicklungen ausgespielt werden: höchste, aber nie vordergründige Dramatik, immer im Dienst des Ganzen. Neben dem musikalischen ist auch der pädagogische Gewinn dieses Konzerts nicht hoch genug einzuschätzen.


Ludwigsburger Kreiszeitung, 09. Februar 2006

Bruckner - Orchester brilliert
mit Smetana, Mendelssohn und Tschaikowsky
Es ist schon erstaunlich, welche Entwicklung das anno 1998 in der Ludwigsburger Friedenskirche gegründete Bruckner - Sinfonie - Orchester genommen hat. Ziel der Gründung durch Wolfgang G. Hofmann war ja, Profis und Studenten zu gemeinsamen Musizieren zusammenzuführen. Welch schöne Früchte diese Idee getragen hat war in einem gut besuchten Konzert im Hegelsaal der Stuttgarter Liederhalle zu erleben. Wolfgang G. Hofmann ist kein Pultstar. Mätzchen und eitlere Gehabe sind ihm zuwider. Dafür kann er jahrzehntelange Orchestererfahrung seinen Kollegen und erst recht den Studenten mitteilen. Schon Smetanas sinfonische Dichtung "Die Moldau" erklang so frisch und kraftvoll, dass es eine Freude war zuzuhören.
In Felix Mendelssohns Violinkonzert c-moll überzeugte Carl Magnus Helling durch noblen Ton, glasklare Phrasierungen und traumhafte Intonation. Sein Spiel fand ebenso wie die leichtflüssige Begleitung durch das Orchester zu großem Beifall. Diesen verdiente sich das Bruckner - Orchester und sein spiritus rector erst recht am Schluss einer grandiosen Interpretation von Tschaikowskys fünfter Sinfonie. Hofmann gliederte souverän, wählte stimmige Tempi und wusste alle Orchestergruppen zu Höchstleistungen anzuspornen. Am Schluss war ganz offensichtlich die Freude auf dem Podium und im Publikum gleich groß über ein unvergessliches Konzert.
Das war kein Abend für Kulturpessimisten!


Stuttgarter Zeitung, 07. Februar 2006

Immer in Bewegung -
Das Bruckner - Sinfonie - Orchester Stuttgart im Hegelsaal
Wenn man einmal in einer guten Aufführung gehört hat, wie klar auch das sinfonische Repertoire der Spätromantik und der frühen Moderne in historischer Aufführungspraxis klingen kann, der weiß, dass damit auch neue Maßstäbe für herkömmliche Interpretationen gesetzt sind. Denn zumindest der klangliche Habitus der historischen Methode hat sich bei einigen Ensembles durchgesetzt. Und so hatte man im Hegelsaal, beim Konzert des Bruckner - Sinfonie - Orchesters Stuttgart die Gelegenheit, anhand diverser Werke zu überprüfen, was nun eigentlich historisch zu nennen ist und was nicht.
Wolfgang G. Hofmann und sein Ensemble hatten mit Smetanas "Die Moldau" einen sehr populären, deshalb aber keineswegs einfach zu bewältigenden Einstieg gewählt. Nach den ersten Takten war aber klar, dass Hofmann kein falsches Idyll, keine tschechische Rheingold-Adaption demonstrieren wollte. Die Quellen, von denen da die Rede ist, eilten dahin, ruhelos. Von daher ging es Hofmann sehr richtig darum, den von Smetana porträtierten Strom als etwas vorzuführen, das permanent in Bewegung, das geschichtlich ist. Und so hatte diese Interpretation letztlich nur unter der Unmöglichkeit zu leiden, in den akustischen Bedingungen des Hegelsaals einen zufrieden stellend ausbalancierten Gesamtklang hervorzubringen.
Auch in den anderen Episoden gelang es oft nicht, die Linien der Holzbläser etwa gegen das massive Ganze durchzusetzen. Wesentlich besser funktionierte dies bei Mendelssohns e-Moll-Violinkonzert mit Carl Magnus Helling als Solisten; und dann auch beim zentralen Werk des Abends, Tschaikowskys fünfter Sinfonie. Mit dem permanenten Alarmzustand in diesem Werk ging das Orchester in der Liederhalle angemessen unhysterisch und eindrucksvoll um.


Ludwigsburger Kreiszeitung, 26. 04. 2005

Musikalische Welten in der Domkirche -
Das Bruckner-Orchester begeistert Zuhörer
Vor sieben Jahren startete das Experiment: Wolfgang G. Hofmann setzte Profimusiker mit Studenten zusammen und gab ihm den Namen "Bruckner - Orchester". Heute ist aus dem mutigen Experiment ein Selbstläufer geworden. Als Hofmann am Sonntag in der Domkirche St. Eberhard den Taktstock hob, war kein freier Platz mehr im Kirchenschiff zu finden. Zum Orchester trat Domorganist Martin Dücker auf, gemeinsam musizierte man Camille Saint-Saens' Orgelsinfonie...
Die Franz Liszt gewidmete Sinfonie... fand dank der ebenso temperamentvollen wie sensiblen Wiedergaben begeisterte Zustimmung im Publikum.
Abschluss des Konzerts war die Aufführung von Bruckners Messe e-Moll für achtstimmigen Chor und Bläser. Zum Orchester traten dafür die Stuttgarter Choristen. Lupenrein wurde intoniert, klar artikuliert.


Allgäuer Zeitung, 14. November 2004
(Brahms Requiem in Kaufbeuren)

In guten orchestralen Händen
...hervorragende Unterstützung erhielten die Sänger durch das Stuttgarter Bruckner-Sinfonie-Orchester, das Chor und Solisten behutsam begleitete und auch an den klangmächtigen Orchesterstellen die gute Balance zum Chor fand.


Ludwigsburger Kreis-Zeitung, 21. 10. 2004

Profi-Musiker und Amateure begeistern -
Bruckner-Orchester überzeugt in Stuttgart
... Um das Urteil vorwegzunehmen: Aus diesem Orchester ist ein Klangkörper erwachsen, der staunen machen kann.
Zu Beginn spielten die Streichergruppen die Streicherserenade op. 48, C-Dur, von Peter Iljitsch Tschaikowski. Kraftvoll erklang der erste Satz, in geradezu "süffigem" Wohlklang der berühmte Walzer. Homogenität und überschäumende Spielfreude kamen auch der Elegie und dem "russischen" Finale zugute.
In der 1792 in London entstandenen "Sinfonia concertante" von Joseph Haydn traten zum Ensemble die Solisten Gesa Dönneweg (Violine), Dirk Kammerer (Oboe), Karsten Dönneweg (Cello) und Hanno Dönneweg (Fagott). Sie musizierten so lupenrein und in bestem Einverständnis, dass das Publikum zu Recht begeistert war.
Am Schluss stand Mozarts "große" g-Moll-Sinfonie. Dieses Werk aufzuführen ist insofern immer ein Wagnis, als man bei den meisten Zuhörern gegen frühere Höreindrücke anspielen muss. Hofmann und seine Gefolgsleute scheuten keine Vergleiche. Sie nahmen sich des bekannten Werks mit so viel technischer Perfektion, Stilsicherheit und Musizierfreude an, dass eine Wiedergabe zustande kam, die das Publikum faszinierte. (Franzgerhard von Aichberger)


Südkurier, Sankt Georgen, 18. Oktober 2004

... Insgesamt erlebten die Besucher ein Konzert von hohem Rang, was durch die Leitung von Wolfgang G. Hofmann unterstrichen wurde. Seine Art zu dirigieren beeindruckte, wirkte kraftvoll bestimmt, wo nötig filigran, reduziert auf wenige Bewegungen.
Mit Peter Iljitsch Tschaikowskys Serenade für Streichinstrumente C-Dur op. 48 gelang dem in Streicher-Besetzung angetretenen Orchester ein Auftakt nach Maß. Es war eine Freude zuzuhören, wie das Orchester die Komposition in wohlklingende Formen brachte... Weich, harmonisch hingegen setzte das Orchester den dritten Satz "Elégie" aus der Stille heraus in wohlklingende Tonbilder um...
Die solistischen Leistungen von Gesa Jenne-Dönneweg, Violine, Karsten Dönneweg, Cello, Hanno Dönneweg, Fagott, und Dirk Kammerer, Oboe, waren bei Joseph Haydns "Sinfonica concertante" für Violine, Violincello, Oboe und Fagott B-Dur op. 84 Hob I:105 kaum zu überbieten. Es war mitzuerleben, wie sich Solisten und Orchester ergänzten. Allesamt sind die Solisten Könner auf ihren Instrumenten...
Beide, Solisten und Orchester, wuchsen zu einer harmonischen Einheit, was vom Publikum ausgiebig honoriert wurde...
Schon der Auftakt zum ersten Satz, dem "Allegro molto", öffnete dem Zuhörer das ganze Spektrum sinfonischer Wiedergabe Mozartscher Werke...
Mit dem anklingenden Finale bot das Bruckner-Sinfonie-Orchester Stuttgart eine Klangfülle, welche den Abschied von der Bühne erschwerte.


Esslinger Zeitung, November 2003
(Mozart, g-Moll Sinfonie KV183; Liszt, Dante - Sinfonie):

... Nach dem Auftritt des Bruckner - Sinfonie - Orchesters mit Franz Liszts "Dante" - Sinfonie war das Publikum erschüttert bis ins Mark. Und das nicht nur wegen der makellosen Aufführung mit exzellenten solistischen Leistungen im groß besetzten Orchester, dem der überirdisch schöne Gesang der Mädchenkantorei von St. Eberhard noch einen letzten Glanzpunkt aufsetzte. Eine gediegene Interpretation von Mozarts frühreifer Sinfonie g-Moll KV183 ging dem Lisztschen Schwergewicht voran.


Stuttgarter Nachrichten, November 2003
(Mozart, g-Moll Sinfonie KV183; Liszt, Dante - Sinfonie):

... In der hochengagierten Aufführung erwies sich das Bruckner - Sinfonie - Orchester als Klangkörper, der Hofmanns klangliche Vorstellungen, mit federnder Eleganz und biegsamer Formulierung umzusetzen wusste.


Allgäuer Zeitung, Kempten / Kaufbeuren, März 2003
(Schumann Konzert für 4 Hörner und 4. Brahms)

... Einem solchen Orchesterkonzert beiwohnen zu dürfen, davon träumen die Kulturfreunde in den Großstädten.
Nach dem großen Publikumserfolg mit dem Orgelkonzert von Poulenc und der 3. Sinfonie Bruckners, stand dieses mal Schumanns Konzert für 4 Hörner und Brahms' 4. Sinfonie auf dem Programm... Dirigent Wolfgang G. Hofmann arbeitete die klangliche Komplexität und differenzierte Dynamik ganz hervorragend heraus.
Das Bruckner - Sinfonie - Orchester ist zu einem sehr beachtlichen Klangkörper herangewachsen, der Vergleiche nicht zu scheuen braucht (Junge Münchner Philharmonie).


Stuttgarter Nachrichten, Oktober 2002
(7. Bruckner)

In der Geschichte des sich aus Musikstudenten, Profis und einigen Halbprofis rekrutierenden Ensembles hat man bereits die 3., 4. und 8. Sinfonie Bruckners aufgeführt... Wolfgang G. Hofmann hat eine Klangvorstellung, die er unabdingbar einfordert... Die Inspiration war da und es war auf Hochglanz poliert worden, namentlich die guten Wagner-Tuben!


Allgäuer Zeitung, Kaufbeuren, März 2001
(Poulenc, 3. Bruckner)

Wolfgang G. Hofmann hatte, ganz Celibidache Schüler, hörbar viel Arbeit in die Details verwandt. Die Instrumentengruppen, voran natürlich die Blechbläser, waren gut gearbeitet... Die für ein privates Orchesterprojekt sehr gut besetzten Streicher lieferten einen betörend schönen Klang!"


Ludwigsburger Kreiszeitung, März 2001
(Poulenc, 3. Bruckner)

Von der gelungenen Fortsetzung einer Erfolgs-Story ist zu berichten... das BSO hat mit seinen stilistisch weit aufgefächerten Programmen bereits überregionale Aufmerksamkeit erfahren... Alle Stimmgruppen verdienten sich Bestnoten.
Das Publikum ließ sich von dieser unbändigen Musizierfreude anstecken und feierte alle, nicht zuletzt den Initiator Wolfgang G. Hofmann, mit lang anhaltendem Beifall!


Rems-Zeitung Schwäbisch Gmünd, Oktober 2000
(4. Bruckner, Tannhäuser Ouvertüre)

Das BSO ist unter der Leitung von Wolfgang G. Hofmann ein aufgehender Stern am Orchesterhimmel!


Neue Coburger Presse, Oktober 2000
(4. Bruckner, Tannhäuser Ouvertüre)

Die Leistung dieses Ensembles kann sich mit den Orchestern der Region Stuttgart messen, in der Bruckner Interpretation durchaus Maßstäbe setzen!


Waiblinger Kreiszeitung, März 1999
(Bruckners 8. Sinfonie)

Ein Klangkörper, den man sich merken muss. Lauter hochmotivierte Musiker, die das Sprühen der überaus sinnlichen, aber erhabenen Musik intensiv gestalten... Man meint den Atem der Ewigkeit zu spüren!